Israel National Trail speed record

Geschwindigkeitsrekorde sind immer eine Sache bei der sich die Geister scheiden. Man kann sicherlich am Sinn dahinter zweifeln, vor allem wenn die Rekorde mit Unterstützung von außen erzielt wurden. Selbst Ueli Steck, der seine Prominenz zum größten Teil seinen Speedbegehungen in den Alpen zu verdanken hat, äußerte dazu in einem Interview Bedenken. Was aber meiner Meinung nach immer außer Frage steht ist die sportliche Leistung der Athleten und ich finde es extrem inspirierend zu sehen (oder zu lesen) wozu der Körper eigentlich fähig ist. Dadurch, dass andere die Latte immer höher hängen, und sie auch noch deutlich über meinen Leistungen liegt, fange ich selbst an größer zu denken und das auch umzusetzen.

Gerade eben versucht ein Australier namens Richard Bowles den Speedrekord auf dem Israel National Trail zu brechen und sein Unterstützerteam bloggt daüber live. Auf dem Trail wurde mir erzählt, dass der amtierende Rekordhalter – ein Israeli – die Strecke in 13 Tagen und einigen Stunden lief, was Richard mit einer angepeilten Zeit von 12 Tagen, deutlich zu unterbieten versucht. Das bedeutet aber mehr als 80km am Tag zu laufen, was vor allem in Anbetracht der 400km in der Wüste, einem wirklich harten Terrain mit vielen Anstiegen, Schutt und Kletterstellen, eine immense Leistung ist. Die Strecke, die ich in den ersten 10 Tagen gelaufen bin, schaffte Bowles in 3 Tagen. Deshalb wünsche ich weiterhin viel Erfolg und bin einmal gespannt, ob der Rekord fällt.

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