Der INT

Der Plan

Für Februar und März 2013 plane ich den Israel National Trail 30 Tage lang von Süd nach Nord zu begehen. Doch was genau macht diesen Trail eigentlich aus und was motiviert mich?

Wegverlauf des INT

Wegverlauf des INT

 

Der Weg

Der Israel National Trail ist ein Weitwanderweg der auf 1000km von Eilat am roten Meer bis Kibbuz Dan im Norden Israels durch das Land mäandriert.

Er führt durch verschiede landschaftliche Bereiche – Wüste, Wälder, Berge und Meer. Im Gegensatz zu den berühmten Weitwanderwegen wie beispielsweise der Appalachian Trail oder der Pacific Crest Trail ist der INT relativ unbekannt. Deutschsprachige Information ist weitgehend inexistent, vorallem was den Abschnitt in der Wüste angeht. Allerdings gibt es mittlerweile schon einen englischsprachigen Reiseführer von Jacob Saar, einem der Väter des Trails.

Warum in die Wüste?

Was die Wüste angeht, so üben karge Landschaften meiner Meinung nach einen großen Reiz aus  und außerdem waren wenige Menschen aus unseren Breiten schon in der Wüste – ein weiterer Grund sie zu erkunden. Jede Landschaft hat ihre eigene Atmosphäre, ihre eigene Farbe, eigene Gerüche. Wenn mich der Wald beruhigt, die Berge befreien, das Meer mir keine Grenze gibt, was macht dann die Wüste? Wie genau fühlt man sich dort? Das ist eine der Fragen, die man hoffentlich nach solch einer Tour beantworten kann.

Warum nach Israel?

Erst vor kurzem war Israel mal wieder in aller Munde, im November gab es eine Militäroffensive gegen den Gazastreifen, woraufhin in Israel vielerorts Raketenalarm ausgelöst werden musste. Klingt nach instabil, klingt nach gefährlich. Ist es aber ehrlich gesagt nicht. Ein Großteil der Raketen hat „nur“ eine Reichweite von 50km, was uns INT-Wanderer nicht einmal tangiert. Des weiteren halten wir uns ja (fast) nur in zivilisationsfernen Gebieten auf, und mal ehrlich…die zu beschießen oder dort ein Attentat zu verüben macht nun wirklich keinen Sinn. Darum kann man meines Erachtens nach mit gutem Gewissen nach Israel reisen.

Warum wandern?

Meiner Meinung nach findet man zu Fuß eher Zugang zu einem Land. Im Gegensatz zur einer Auto oder Busreise, bei der man von Ort zu Ort fährt und oft nur kurze Zeit bleibt, hat man einen viel natürlicheren Zugang. Damit, dass man jeden Schritt zum Ziel selbst tut, fühlt man sich einfach zugehöriger, wenn man ankommt, man hat es sich erarbeitet hier zu sein. Und aus der Natürlichkeit, die man daraus schöpft, verliert man die typische Touristen-Aura, was es einfach macht zu den Leuten vorzudringen.

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