Letzte Planungen vor der Abreise

Innerhalb der letzten Monate hab ich mich ja mit der Planung für den Israel National Trail beschäftigt. An sich ist der Weg nicht schwer, nur der Abschnitt in der Wüste – den ich ja als erstes gehen will – erfordert etwas Vorarbeit. Normalerweise legt man an 8-10 Nachtlagern Depots mit 4-5 Liter Wasser und teilweise auch Essen an, um nicht so viel Gewicht im Rucksack zu haben. An sich eine nette Idee, allerdings kostet der Spaß  – und das nicht zu knapp. Die „Trail Angels“ verlangen 500-600$ pro Fahrt zu allen Depots. Dieser Betrag teilt sich dann auf die Anzahl der Mitfahrer auf, aber die muss man auch erst mal finden. Das bedeutet dann konkret, vor Ort so lange zu warten, bis sich eine Gruppe gefunden hat. Zudem ist man dann relativ unflexibel was die Tagesetappenlänge angeht – oder man hat die Depots umsonst angelegt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen den Abschnitt in der Wüste ohne Wasserlager zu versuchen, da man mit einer Ausnahme spätestens alle 2 Tage an Wasser und alle 4 Tage an neuen Proviant kommt. Bedeutet also alle 2 Tage wieder 8-10L Wasser zuladen.

Um das Gewicht nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, habe ich mich als andere Hauptbeschäftigung mit der Ausrüstung befasst, die ich auf den Trail mitnehme. Dafür hab ich in den letzten Monaten noch etwas Geld in die Hand genommen und den ein oder andere Ausrüstungsteil neu gekauft.

So hab ich für die neue Behausung dann sogar selbst zu Nadel gegriffen und mir ein eigenes Tarp genäht. Damit ich in meinen neuen 3 Wänden auch gut kochen kann, gabs eine neue Küche mit dem Gaskocher Pinguin Surpass und einem feinen Titantopf. Und für einen ruhigeren Schlaf musste meine aufblasbare Therm-A-Rest Matte, die nun schon in zweiter Generation Verwendung findet, aufgrund von unkontrollierter nächtlicher Entlüftung (Löcher) einem unkaputtbaren Eierkarton namens Z-Lite weichen. 2 Wochen vor Abflug kann ich nun endlich behaupten bei einer (hoffentlich) endgültigen Packliste angekommen zu sein – mit einem „base weight“ von 6kg:

Gearlist

Jetzt gilts nur noch die Klausuren dieses Semesters hinter mich zu bringen und dann darf der Rucksack auch schon geschultert werden…bis dann!

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